TuS Varrel präsentierte sich beim Syker Tag des Sports

Als der Kreissportbund Diepholz dazu aufrief, dass der diesjährige Tag des Sports im benachbarten Syke über die Bühne gehen sollte, stand für uns schnell fest, dass dort auch Schach angeboten werden müsste. Gemeinsam mit unseren Freunden und Nachbarn des TSV Neubruchhausen und der SG Barnstorf planten wir sodann ein vielfältiges Schachprogramm. Federführend und kistenschleppend waren hierbei Dorothea Lettmann (Barnstorf), Stefan Ritter (Neubruchhausen) und Dennis Webner (Varrel).

Jeder Verein dieses Dreigestirns konnte erfreulicherweise ein halbes Dutzend seiner Mitglieder zum Mitmachen motivieren, so dass unser Pavillon während der achtstündigen Veranstaltung jederzeit mit ebenso freundlichen wie kompetenten Ansprechpartnern besetzt war. Trotz eher durchwachsenen Wetters kamen insgesamt etwa 5.000 Besucher, von denen freilich nicht alle am Schachstand vorbeischauen konnten. Na ja, vielleicht im nächsten Jahr, sie haben nämlich einiges verpasst...

"Die überwiegend jungen Interessenten konnten sich mit den Varreler Koryphäen nicht nur im klassischen Schach, sondern auch in der Variante Quadro-Schach messen, bei der gleich vier Spieler gleichzeitig auf einem Brett mit 128 Feldern gegeneinander antreten, mal Bündnisse schließen, mal Opfer fieser Intrigen werden", freute sich Dennis Webner.

Die Eltern, die sich selbst nicht ans Brett trauten, informierten sich derweil auf einer großen Übersichtskarte über die Schachvereine in ihrer Region. Hier kam auch der frisch erstellte, vereinseigene Varrel-Flyer hervorragend zum Einsatz, der sicherlich auch nach diesem Tag den einen oder anderen Besucher daran erinnert, wann und wo wir zu finden sind: dienstags außer in den Sommerferien im Clubraum des Gut Varrel; erst die Jugend oder auch Anfänger-Trainings ab 17:00 h, danach dürfen dann alle matt setzen.

Großen Anklang fand auch das 4x4 Meter große Bodenschachspiel, auf dem die Nachwuchsstrategen, während sie ihre Armeen befehligten, zwischen den einzelnen Truppen hin- und herlaufen und sich so ein exaktes Bild der Lage verschaffen konnten. Die teils kniffligen Rätsel hingegen verlangte auch erfahrenen Denksportlern einiges ab.

Ein Gewinnspiel mit von der Volksbank gestifteten Preisen rundete das Angebot des langen Tages ab. Ein großes Demobrett lud ein, den Schwarzen einzügig mattzusetzen. Während so mancher sich minutenlang in die Stellung zu vertiefen schien, sie auf einem separaten Brett aufbaute und die Figuren vor und zurück bewegte, ging manch anderer geradezu nonchalant am Demobrett vorbei und murmelte vor sich hin: "Dg6, ist doch einfach!"

Alles in allem haben wir Varreler unseren Verein und unser gemeinsames Hobby sehr positiv präsentieren können. Auf alle Fälle war es eben auch ein gelungenes Zusammenspiel der drei Partner. Ein großer Dank geht an alle Vereinsmitglieder, die mitgeholfen haben; wir haben uns bereits fest vorgenommen, zukünftig häufiger Veranstaltungen dieser Art mit einem eigenen Varreler Schachstand zu besuchen.

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